Haus gefunden, die 2.?!?!

Ein Jahr war es still, ein Jahr ist so gut wie nichts passiert. Außer, dass ich mittlerweile nach Miethäusern suche. 😉

Dann war ich im Mai zurück aus der Reha und bei Immoscout flatterte wieder ein Angebot rein, wo ich dachte, DAS will ich haben. Ich war so clever, und habe die Einstellungen bei Immoscout so umgestellt, dass ich nun nicht nur 1x am Tag über neue Angebote informiert werden, sondern stündlich. Und ich schaue nun ziemlich oft in mein Email Postfach rein. Viele Angebote waren schon wieder offline, bevor ich es überhaupt per Email bekommen habe, da die Makler mit Anfragen überheuft werden.

So war es auch wieder bei diesen Angebot. Nur diesmal war ich wohl wirklich die Erste. Und ich war ziemlich hartnäckig. Ich schickte eine Anfrage über Immoscout, rief an und hinterlies bei einem Kollegen eine Nachricht, sprach auf die Mailbox und schickte eine Anfrage über deren Homepage. Es verging eine gefühlte Ewigkeit bis sich jemand mal zurück meldete, bzw ich jemanden erreichte.

Das Angebot war mittlerweile auch aus dem Netz gelöscht, da der Makler genug Anfragen hatte. Ich sagte ihm direkt klip und klar, dass ich dieses Haus kaufen möchte. Er lachte. Er mußte noch Rücksprache mit dem Verkäufer wegen eines Termins halten und rief mich dann später zurück. Leider war der Termin wieder eine ganze Woche später. Ich versuchte mich diesmal zu bremsen, was mir jedoch nicht gelangt.

Ich schrieb mehrere Banken bezüglich einer Baufinanzierung an, und hatte auch schon 2 Beratungsgespräche. Alle lachten, als ich erwähnte, das noch keine Besichtigung statt fand. Das war mir aber egal. Ich wollte alles parat haben.

An einem Sonntag morgen fuhr ich spontan nach dem Laufen zu dem Haus hin. Ich wollte es mir vorab doch einfach mal anschauen. Ich war baff. Es lag in einer Spielstraße umgeben von Einfamilien Bonzen Häusern. Auch der Weg dahin war für mich fantastisch. Über eine kleine Siedlung vorbei an Feldern und Rindern oben auf dem Berg. Das Haus lag so, dass man nach hinten raus nur noch auf die Felder des Bauern schauen kann. Ein absoluter Traum. Auf dem Nachhauseweg musste ich Rotz und Wasser heulen. Ich kann nicht beschreiben warum. Ich wußte nur, dass wenn ich dieses Haus nicht bekomme, ich nicht mehr weiß was ich tun sollte, denn so eins würde ich nie wieder finden. Wenn ich euch später ein Foto poste, dann wisst ihr was ich meine.

Die Frage war nur, wie bekam ich dieses Gott verdammte Haus. Ich war nicht die Einzige.

Am Besichtigungstag selber rief mich der Makler mittags an. Ich hatte wieder so ein blödes Gefühl, dass er absagt, weil das Haus schon wieder vergeben sei, Dies war nicht der Fall, aber er fragte, ob wir den Termin nach hinten verschieben können, weil er noch eine Anfrage dazwischen schieben wollte. „Sofern es nicht zum Nachteil für mich wird“ war ich damit einverstanden.

Die Hausbesichtigung war allerdings sehr ernüchternd. Das war auf den Fotos in einem Glanz erschien, war einfach total verwohnt und etwas heruntergekommen. Diesen Preis, den ich vorher noch breit war zu zahlen, würde ich nicht mehr auf den Tisch legen. Das war einfach viel zu hoch. Der Makler meinte auch direkt von sich aus, das der Preis als Verhandlungsbasis galt.

Mein Partner und ich wollten das Haus, ja, aber nicht mehr um jeden Preis. Mein Vater, der auch mit war, fand es ganz nett, aber viel zu überteuert.

Er war es dann auch, der nach vielem Hin und Her mit dem Makler am nächten Tag sprach und ihm ein Dumping Angebot unterbreitete. Und dann war warten angesagt.

Ich bin kein Fan von sowas. Warum sagt man nicht ganz offen und ehrlich was man bereit ist zu zahlen, anstatt sich Angebote hin und her um die Ohren zu pfeffern. Und das Angebot von meinem Vater war nun offensichtlich etwas zu niedrig, was der Makler ihm wohl auch direkt zu verstehen gab. Aber mein Vater wollte pokern.

Nach 3 Tagen wurde ich unruhig, nach 4 Tagen war ich innerlich ein Wrack und nach 7 Tagen war irgendwie klar, da kommt nichts mehr, denn eigentlich wollte es uns „Am laufen“ halten.

Mein Vater rief an und fragte mal nach. Ja, es gibt einen sehr konkreten Käufer für die Summe X und wir sollten uns da keine Hoffnungen mehr machen.

Wundervoll. Das wars. Aus Ende vorbei.

Es war so klar, dass der Preis nach oben ging, auch wenn ich zu diesem Preis auch nicht mehr bereit war es zu kaufen. Aber dennoch: Ich konnte ich mich jeden Tag in den Arsch beißen, dass man nicht direkt mit ihm geredet hat, sondern so ein bescheuertes Angebot abgegeben hat.

Ich habe Tage geheult… und dem Makler sogar 2 Emails deswegen geschrieben….

 

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Haus gefunden!! Oder doch nicht?!?

Im Sommer letzten Jahres (2016) war es dann so weit!

Ich sah bei Immoscout eine Anzeige, und wußte direkt, dass soll es sein! Nicht, weil das Haus so super toll war. Nein, aber ich glaubte zu wissen, wo das Haus steht. Und vor 2 Jahren waren wir dort mal spazieren und haben davon geträumt, dort ein Haus kaufen zu können. Die Lage ist einfach spitze.

Und es war tatsächlich so. Eins der Häuser stand zum Verkauf. Ich machte mit dem Makler für darauf die Woche einen Besichtigungstermin aus. Das ganze WE über konnte ich kein Auge zu machen und habe mir das Expose rauf und runter angeschaut. Montag abend erhielt ich dann einen Anruf vom Makler. Das Haus hatte bereits einen neuen Besitzer gefunden….

Oh man, das war ein Tiefschlag und damit hatte ich nicht gerechnet. Ich hatte mich direkt gemeldet gehabt, war aber scheinbar nicht die erste und es gab schon einen Besichtigungstermin. Ich suchte die Schuld bei mir, dass ich die Email mit der Anzeige so spät gelesen und zu spät reagiert hatte. Auch mein Partner war mehr als enttäuscht. Die Woche war die Stimmung bei uns sehr gedrückt.

Dann erhielt ich ca 1 Woche später einen Anruf vom Makler, ob wir noch interessiert wären, der Käufer ist abgesprungen, da die Finanzierung nicht klappt. Hat er das gerade wirklich gesagt??? Unfassbar!!

Nun ja, wir brauchten uns das Haus gar nicht von innen ansehen, wir wußten, dass wir es haben wollten. Es war von 1985 und man musste im Endeffekt innen alles nach seinem Gusto neu renovieren, aber dafür war der Preis eben auch echt fair.

Es wurde ein Vorvertrag mit dem Makler gemacht, der Notar wurde beauftragt, die Wohnung gekündigt und schonmal ein paar Angebote bezüglich der Arbeiten eingeholt. Zweimal waren wir noch vor Ort, um alles zu besprechen.

Dann kam der Anruf vom Makler. Ein ungeplanter Anruf. Ich ging schon mit einem komischen Gefühl ans Telefon. Und das Gefühl sollte sich bestätigen. Der Makler meinte, er macht es kurz und will nicht groß drum rum reden. Der Verkäufer möchte nicht mehr an uns verkaufen, sondern an seinen Schwager.    Stille.

Ich bin heulend nach hause gefahren, konnte es nicht glauben, war fassungslos. Rief den Makler an und rief wie bescheuert rum. Wie konnte man sich einfach umentscheiden???

Wir fuhren 3 Stunden später zum Verkäufer. Ich wollte das alles nochmal persönlich hören. Es war lächlerlich. Die ganze Geschichte, wie sich nachher herausstelle, war ein riesen großer Witz. Zu unseren Ungusten.

Die Kündigung der Wohnung konnten wir rückgängig machen. Die Notarrechnung von über 1000 €uro schickte ich dem Verkäufer, in der Hoffnung, er würde sich an sein Wort halten und dafür aufkommen. Das tat er auch.

Das Thema Hauskauf war für uns erstmal gestorben. So eine herbe Enttäuschung haben wir lang nicht erlebt. Die nächsten 2 Wochen waren für mich ein Alptraum

Haussuche

Das mit der Grundstückssuche ist nicht einfach. Um ehrlich zu sein, überhaupt nicht einfach, also eigentlich schier unmöglich. Zumindest hier in der Stadt oder im Umfeld. Neubaugebiete gibt es auch nicht.

Ich habe mich also vermehrt auf die Suche nach einer gebrauchten Immbilie gemacht. Vorne weg gesagt, das ist genauso wenig einfach 😉

Es gibt nur wenig Immobilien, die mich überhaupt interessieren. Entweder sind sie zu alt, haben sogar noch Ölheizung oder verlangen einen utopisch hohen Preis. Eine Kombination aus allem ist auch sehr beliebt. Ich kann nur noch den Kopf schütteln. Ein Haus von 1955 für 450.000 € ist einfach nicht meins, da kann der Garten noch so groß sein.

Grundstückssuche II

Da immer noch nicht wirklich viel passiert, melde ich mich nur sporadisch.

In den letzten paar Wochen war ich aber sehr aktiv. Ich hatte ein Grundstück gefunden!

Witzig war, dass ich das Grundstück schon kannte, weil ich mir ja schonmal die Mühe gemacht hatte, und auf dem Flächennutzungsplan geschaut hatte, ob es irgendwo Baulücken gibt und die für mich in Frage kommen. Es ist allerdings keine Baulücke sondern liegt im Außenbereich.

Es liegt nicht sonderlich weit außerhalb vom Zentrum, direkt in einer schönen Siedlung und es ist 1200 qm groß. Und das für einen wirklich erschwinglichen Preis, was mich schon sehr stutzig machte. Die Erschließungsseite liegt in einer ruhgien Straße, dass Problem ist nur, dass das Grundstück an die Hauptstraße angrenzt. Aber da es ja ziemlich lang war, ca. 70 m, störte mich das erstmal nicht.

Es stellte sich heraus, dass das Grundstück Landwirtschaft war, aber eine Baugenehmigung für ein EFH vorlag. Da es im Außenbereich liegt und landwirtschaftliche Nutzung greift § 35 Bebauungsordnung, Absatz 2. Das kompliziere an der Geschichte war nicht nur die Landwirtschaft, sondern auch, dass das Grundstück zur Hälfte im Landschaftsschutzgebiet lag, was ich erst nachträglich herausgefunden hatte.

Man muß dazu sagen, dass ich mir alle Informationen selber zusammen stellen und jedes Detail rechachieren mußte. Die Marklerin wußte von nichts und hat sich auch keine Mühe gemacht mir zu helfen. Eigentlich hatte ich da schon keinen Bock mehr, aber was tut man nicht alles.

Ja, Problematik an dem Schutzgebiet ist, dass man da nicht walten kann wie man möchte. Zu sehr gehe ich jetzt nicht ins Deteil, aber wenn man dort etwas wegnimmt, oder verändert, muß man entweder einen Ausgleich schaffen (auf seinem Grundstück oder in Form eines Biotops) oder den Ausgleich mit Hilfe von Biotopenpunkten bezahlen. Die Sache ist reichlich kompliziert. Da dort überall Beerensträucher stehen, hätte ich zusehen müssen, wie ich diese ersetzte.

Auch wenn ich zu dem Ergebnis gekommen war, dass es mit sehr viel weiteren Recherchen weiter gehen würde, und ich doch viel Zeit investieren müsste, um alles zu genehmigen und Hürden im Weg lagen, die manch anderes Grundstück nicht hat, wollte ich es dennoch kaufen.

Ich war beim Bauamt, habe mich mit verschiedenen Abteilungen vom Kreis beraten und es wurde ein Termin zur Besprechung und Verhandlung mit dem Eigentümer und Markler gemacht. Es mußte noch deutlich was am Preis gemacht werden bei so vielen Hürden.

Warum es doch das aus für das Grundstück war:

Beim ersten Gespräch mit der Marklerin vor Ort war ich auf die Größe und Beschaffenheit konzentriert. Ich habe zwar mitbekommen, dass es doch viel lauter ist, als ich es gedacht hatte, aber dem habe ich da noch nicht die Bedeutung beigemessen. Allerdings kam die Lautstärke nicht nur hinter dem Grundstück her, sondern auch von der Seite.

Ich bin dann nochmal mit meinem Freund zum Grundstück und als wir auf der Hälfte waren, konnten wir uns kaum in Ruhe unterhalten. Jede 3 Sekunden fuhr dort ein Auto vorbei, und da es eine sehr langezogene Hauptstraße mit Anstieg ist und man dort 70 fahren darf, hörte man die Autos lang im Voraus und auch der Nachhall war immens. Nein, ich möchte ungestört auf meiner Terasse sitzen und mich nicht ständig über den Larm der Autos aufregen.

Schade, aber auch da habe ich gemerkt, dass es, als es ernst wurde, mich etwas überfordert hatte, weil sich plötzlich mein ganzes Leben ändern würde und ich eine wahnsinnig große Verantwortung übernommen hätte.

Vielleicht doch lieber ein Haus zur Miete? 😉

 

Danwood

Durch Zufall bin ich im Netz auf eine Facebook Forum Seite gestoßen. Und zwar die von Danwood.

Die Häuser von Danwood gefallen mir sehr gut, ich habe nur irgendwie ein komisches Gefühl bei diesem Hersteller bzw. bin mir nicht sicher, wie ich den einzuordnen habe.

Ich habe mich einfach mal mit in die Facebook Gruppe eingetragen und lese seit längerem mit. Diese Gruppe ist goldwert! Auch wenn man nicht mit Danwood baut, dort werden allgemeine  oder auch spezifische Fragen zum Hausbau usw. gestellt, nicht nur Danwood bezogen.

Aber durch diese Seite finde ich Danwood immer mehr überlegenswert. Ich kann es zwar nicht komplett beurteilen, wie die Qualität der Häuser ist, aber die Preise finde ich ziemlich fair. Und der Preis für mein Traumhaus mit Keller ist auch ziemlich erschwinglich. Zumindest kostet es soviel wie ein Haus in der Grundvariante bei Fingerhaus ohne Keller.

Danwood ist in der Fertighauswelt nicht vertreten. Es gibt einige Büros von Danwood in Dtld. verteilt. Diese sind aber eigenständig und arbeiten für sich.

Ein Beratungsgespräch bei Danwood hatte ich nicht, aber ich habe mit einem Berater gemailt, der mir dieses Angebot unterbreitet hat:

Danwood Kostenaufstellung ÜbersichtGrundriss Übersicht

Grundstückssuche

Aktuell bin ich weiterhin auf Grundstückssuche. Was sich, wie die meisten kennen, als sehr schwierig bis unmöglich erweist.

Da ich im Rheinland wohne, sind hier die Grundstückspreise ziemlich hoch. In einem Forum hab ich mal was von 30.000 Euro für 800m² gelesen. Ich mußte echt laut lachen. Das wäre ja ein Traum! Wenn es eine wirklich schöne Lage ist, muß man mit dem 10 fachen rechnen.n ich ziemlich wählerisch, was das Thema angeht, und in einer Siedlung Haus neben Haus zu bauen,  ist nicht mein Anspruch.

Zuerst habe ich mir einfach mal ein paar Baulücken lt. Flächennutzungsplan angeschaut. Ziemlich viele waren es nicht und für mich kam da auch nichts in Frage. Außer vielleicht einem Grundstück, was aber am Rand einer Siedlung liegt, und eine Randbebauung für dieses Grundstück lt Stadt nicht vorgesehen ist.

3 Grundstücke wurden in dem letzten halben Jahr angeboten, die für mich überhaupt in Frage kamen und ich mir mal angeschaut habe. Sie schieden aber entweder wegen zu hohem Preis, Vorgaben der Bebauung oder zu weit ab von Schuss aus.

Mein Traumgrundstück habe ich bereits gefunden und steht tatsächlich aktuell noch leer. Es liegt aber in einem Neubaugebiet und ich gehe davon aus, dass der Eigentümer da bald auch sein Haus aufziehen wird. Außerdem liegt der Preis, für den es vor 6 Jahren verkauft wurde, „etwas“ über meinem Budget.

Was nu?

So, nun bin ich an dem Punkt angekommen, wo es nicht weiter geht.

Ich habe aktuell keine Motivation mich weiter mit den verschiedenen Herstellern auseinander zu setzten und akribisch alles miteinander zu vergleichen. Das habe ich die letzten 5 Wochen gemacht.

Mir fehlt ein Grundstück und ich habe das Gefühl, dass die Anbieter sich für einen kaum interessieren, wenn man dies nicht hat.

Jeder der 4 Anbieter hat mir einen Preis genannt und bei Pro Haus und Scan Haus hatte man mir gesagt, sie würden sich bei mir melden und auch die Augen nach Grundstücken offen halten.

Beide haben sich bei mir nicht mehr gemeldet.

Bei Scanhaus kein Problem, aber bei beiden hatte ich auch nach Kundenhäusern gefragt, die so ein ähnliches gebaut haben, wie ich mir vorstelle. Dann hätte man sich die Vorort mal anschauen können, damit ich mal ein ungefähres Gefühl bekomme. Der Herr von Pro Haus wollte auch mir mir zusammen nach Kaarst in ein anderes Musterhaus fahren.

Aber wie gesagt, ich habe nichts mehr gehört.Ich frag mich, ob ich per Mail einfach mal fragen soll, wie es jetzt weitergeht.

Gerne würde ich mich jetzt schon auf einen Anbieter festlegen und alle Kleinigkeiten durchsprechen, aber die halten das wahrscheinlich ohne Grundstück für nicht wichtig genug.

Also spar ich mir an dieser Stelle die Beratungsgepräche potenzieller Hausanbieter weil ich noch kein Grundstück habe?!?!

Irgendwie ziemlich demotivierend.

Außerdem dachte ich, die könnten einem dabei helfen ein Grundstück zu finden. Aber dazu müßte man einen Vorvertrag unterschreiben, den ich ganz sicher nicht unterschreibe, wenn ein Hersteller sich gar nicht mit mir befassen und mir keine Einzelheiten zur Verfügung stellen möchte.